Toskana

Die Baudenkmäler und Kunstschätze der großen Städte wären schon alleine eine Reise wert. Damit nicht genug: Man verlässt die Pinakothek, die Kirche oder den Palast, setzt sich drei Schritte weiter in ein Straßencafé, um einen Cappuccino zu ge-nießen, man spaziert durch mittelalterliche Gassen, die sich zum höchsten Punkt der Stadt hinaufwinden, genießt von dort aus den Blick auf Weinberge, kleine Weiler und einsam gelegene Gutshöfe. Spätestens beim Picknick unter einem Olivenbaum ist man restlos in die Toskana verliebt und beschließt, so schnell wie möglich, wieder zu kehren in diese begnadete Gegend.

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Nächtigung/Frühstück im 4****Hotel

drei viergängige Abendessen im Hotel

ein Abendessen in einem landestypischen Restaurant in Siena und ein Abendessen auf einem Agriturismo

Weinverkostung inkl. Imbiss

Mittagsimbiss auf einem Weingut inkl. Wein

ein Abschlussessen

Besichtigungen mit LOGOS Reise­leitung

LOGOS - Tipp

Seit einigen Jahren ist der Schiefe Turm von Pisa wieder für Touristen geöffnet. Besuchergruppen können ihn zu jeder vollen und halben Stunde in Gruppen von maximal 40 Besuchern für eine Dauer von 30 Minuten besteigen.

Download

"Il vino scioglie la lingua ed apre i cuori." = "Der Wein löst die Zunge und öffnet die Herzen."
- Sprichwort aus der Toskana -

Tagesplanung

1. Tag: La rossa, la dotta, la grassa

Abfahrt um 6.00 Uhr vom Grazer Hauptbahnhof über Klagenfurt - Tarvis - Udine nach Bologna: die in der fruchtbaren oberitalienischen Ebene am Nordfuß des Apennin gelegene alte Hauptstadt der Region Emilia ist eine der ältesten Städte Italiens sowie Sitz eines Erzbischofs und einer altberühmten Universität. Bologna wird unter anderem auch „la grassa“ genannt, was „die Fette“ bedeutet, wegen des gehaltvollen Essens, für das die Stadt berühmt ist. Weitere Beinamen sind „la rossa“ („die Rote“) wegen der roten Ziegel der Häuser und der vorherrschenden politischen Richtung sowie wegen der sehr berühmten Universität, „la dotta“ („die Gelehrte“).

2. Tag: Mit Leidenschaft und Lebendigkeit in die Vergangenheit

Von der muschel­förmigen Piazza del Campo aus erschließt sich die mittelalterliche Stadt Siena mit einer reichen Geschichte (Stadtspaziergang: Kirche der Hl. Katharina, Piazza del Campo, Dom, Baptisterium, Palazzo Piccolomini, Rathaus etc.) Wir erleben das alter­tümliche Sena Julia, die Zeit der fränkischen Grafen, den Zwist zwischen guelfischem Florenz und dem ghibbe­l­linischen Adel der Stadt und die Höhepunkte der Architektur und Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Möglichkeit zum Ausflug zur Petriolo Terme, die in einer wunderschönen natürlichen Umgebung eingebettet, an den Ufern des Flusses Farma liegt und deren Nutzung aus dem Mittelalter stammt. Noch heute sind Reste der alten Kurhäuser und von den Sienesen gebauten Wände sichtbar. Ein Merkmal ist da das schweflige Wasser, das aus dem Untergrund kommt, Abendessen in einer Trattoria in Siena.

3. Tag: Zwischen mittelalterlichen Dörfern und hügeligen Landschaften

Fahrt durch die reizvolle Landschaft der Crete, aus deren Boden die traditionellen Terra­kottaziegel gewonnen werden. Besuch der Benediktinerabtei Oliveto Maggiore (Besichtigung der Kloster­anlage). Über Montalcino, bekannt für seinen international beliebten Wein „Brunello di Montalcino“ geht es durch kleine malerische Ort­schaften wie San Quirico d’Orcia. Das Thermalbad Bagno Vignoni im malerischen Val d’Orcia ist für seine heilsamen Quellen bekannt, in denen schon Lorenzo di Medici seine körperlichen Leiden auskurierte. Weinkellereibesuch mit Verkostung des Vino nobile und Imbiss. Wir fahren nach Pienza, einer vom Architekten Bernardo Rossellino im 15. Jahrhundert erbauten Stadt im Renaissance­stil (Kathedrale, Piccolomini-Palast, Dom, Palast des Erzbischofs). Montepulciano, auf einem Hügel gelegen, ist berühmt für seine zahlreichen Renaissancekunstwerke (Piazza Grande, Dom, Rathaus). Unser Abendessen nehmen wir auf einem Agriturismo nahe Siena ein.

4. Tag: Zeugnisse antiker Zivilisation und menschlicher Genies

Fahrt nach Volterra, das im Altertum unter dem Namen „Velathri“ zu den Bundesstädten Etruriens gehörte. Heute noch ist die Alabasterindustrie weltweit bekannt (Stadtrundgang: Piazza dei Priori, Palazzo, Stadtmauern, Dom...). In San Donato werden wir beim Mittagsimbiss (fakultativ) landestypische Produkte, aber auch die Weine der Region kosten. Fahrt nach San Gimignano, das„Italienischen Rothenburg“, oder auch „Manhattan des Mittelalters“ genannt, welches uns mit seinen 13 Geschlechtertürmen ein malerisches Stadtbild bietet (Stadtrundgang: Palazzo Comunale, La Collegiata, Torre dell` Orologio...). Im Mittelalter versuchten die Patrizierfamilien, sich in der Höhe ihres Geschlechterturmes zu übertreffen. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren noch 15.

5. Tag: Die Gegend des „Clante“ und Heimat des Dichters

Fahrt entlang der Chianti-Weinstraße nach Castellina, Radda und Greve, wo man heimischen Spezialitäten, in einer Enoteca, einem Spezialitätenladen oder einem Cafè, genießen kann. Auch Impruneta, bekannt für seine qualitativen Töpferwaren und dem sehenswerten Hauptplatz wird besucht (Stadtrundgang: Santuario di Santa Maria, Chiesa di San Lorenzo, Chiesa di San Miniato, Chiesa di San Pietro in Jerusalem, Chiesa dei Santi Stefano e Caterina etc.) Die auf dem Hügel, wie eine Befestigung liegende Altstadt von Certaldo erreichen wir mit dem Schrägaufzug. Wir sehen das Haus Giovanni Boccaccios, des Schöpfers des Dekamerones und der Palazzo Vicariale, mit seiner abwechslungsreichen Geschichte. Von der Stadtbefestigung sind alle drei Stadttore, Porta al Sole, Porta al Rivellino und Porto Alberti, erhalten geblieben und stammen wie die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert.

6. Tag: Von Bußpredigern, Wundern und gutem Geschmack

Wir gelangen nach Ferrara, eine der berühmtesten Städte der Poebene mit reicher und adeliger Vergangen­heit. Ferrara ist eine der wenigen großen Städte Italiens, die nicht römischen Ursprungs sind. Im Zentrum der von Mauern umgebenen Altstadt sticht insbesondere das Castello Estense hervor, eine viertürmige Wasserburg. Südöstlich des Castello steht die romanisch-gotische Cattedrale di San Giorgio mit ihrem unvollendet gebliebenen Kampanile. Weiterfahrt über Udine ins Kanaltal, wo wir unser gemeinsames Abschlussessen bei Tolmezzo einnehmen. Über Travis und Klagenfurt nach Graz mit Ankunft am Grazer Hauptbahnhof um ca. 21.00 Uhr.

Route

Graz - Tarvis - Bologna - Siena - Petriolo Terme - Crete - Montalcino - San Quirico d’Orcia - Val d’Orcia - Pienza - Montepulciano - Volterra - San Donato - San Gimignano - Castellina - Radda - Greve - Impruneta - Certaldo - Ferrara - Tolmezzo - Tarvis - Klagenfurt  - Graz