Sizilien

Die Insel, welche die Götter lieben, das von Sonne, Zitronen und Orangen verwöhnte Land, einst Drehscheibe zwischen Orient und Okzident, besitzt die besterhaltene Substanz antiker Baudenkmäler, darunter imposante Tempel, römische Villen und Theater. Die Insel wurde über die Jahrhunderte von verschiedenen Völkerstämmen erobert und beherrscht, alle hinterließen sie steinerne Zeugen ihrer Existenz. Griechische Tempel und Theater, normannische Kathedralen, römische und byzantinische Mosaiken sowie das aufregende Leben der Sizilianer erwarten uns.

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Rundreise

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"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn..."

Tagesplanung

1. Tag: Auf dem Weg

Abflug von Graz morgens über München mit Ankunft in Palermo mittags und Fahrt nach Monreale.  Der Besuch der Kathedrale, des bedeutendsten Denkmals normannischer Baukunst mit goldgrundigen Mosaiken, welche biblische Szenen darstellen sowie der Kreuzgang des Klosters stehen auf unserem Programm.

2. Tag: Kunststadt Palermo

Stadtrundfahrt in Palermo, der an der thyrrenischen Küste am Fuß des Monte Pellegrino gelegenen ehemaligen normannischen Residenz. Ein Spaziergang durch das Herz der sizilianischen Hauptstadt führt uns vorbei an den Normannenkirchen La Martorana und San Cataldo bis hin zur Kathedrale mit dem Grab des Stauferkönigs Friedrich II. Im Palazzo dei Normanni mit der Cappella Palatina sind die Ideen der normannischen, arabischen und byzantinischen Welt zu einer grandiosen Einheit verschmolzen. Wir sehen die Piazza Pretoria mit dem Palazzo del Municipio, die Kirche La Martorana, die Eremitenkirche, die Piazza Giuseppe Verdi mit dem Teatro Massimo, San Cataldo und die Kapuzinergruft. Wir fahren auf den Monte Pellegrino und besuchen die Grotte der Hl. Rosalia.

3. Tag: Spuren aller Art

Cefalù: Die fünfzig Meter über dem Meer auf einem steil abfallenden Kalkklotz gelegene Fischerstadt ist für den Dom, eines der bedeutendsten Bauwerke aus der Zeit der Normannen, berühmt, Feier unseres Gottesdienstes. Über Tindari mit den aus griechischer Zeit stammenden archäologischen Sehenswürdigkeiten und des über dem Capo Tindari gelegenen Heiligtums der Schwarzen Madonna erreichen wir Messina, die nur drei Kilometer vom italienischen Festland entfernt gelegene drittgrößte Stadt der Insel. Die Besichtigung (Normannenkirche, Viale San Martina, SS. Annunziata dei Catalani, Dom) erzählt von der Geschichte der Region. Weiter nachTaormina.

4. Tag: Am größten und aktivsten Vulkan

Sofern es das Wetter und die eruptive Tätigkeit des Vulkans erlauben, fahren wir auf den Ätna, den höchsten Berg der Insel sowie größter und aktivster Vulkan in Europa. Wir unternehmen eine Stadtrundfahrt in Catania, der zweitgrößten Stadt Siziliens am Fuße des Ätna. 1669 wurden Teile der Stadt bei einem Vulkanausbruch unter Lavaströmen begraben, 1693 durch ein schweres Erdbeben fast vollständig zerstört. Nur der Überlebens-wille der Bewohner konnte Catania zu dem spätbarocken Juwel von heute machen. Da viele Gebäude der Stadt aus Lavagestein bestehen, bezeichnet man sie auch als die Schwarze Tochter des Ätna. Zurück nach Taormina.

5. Tag: Taormina und der Blick zum Ätna

Taormina mit dem Kastell und dem im Hintergrund majestätisch gelegenen Kegel des Ätna ist wohl einer der landschaftlich schönsten Punkte Siziliens. Fahrt nach Noto, die Stadt, welche 1693 von einem Erdbeben zerstört und danach in einem regelmäßigen, orthogonalen Schema in Barockbauweise wiedererrichtet wurde. Syrakus, die im 8. Jhdt. v. Chr. von Korinth aus gegründete Stadt, hat ihren Mittelpunkt in der auf einer Insel gelegenen Altstadt mit engen Straßen und wunderbar geschmückten Balkonen (Stadtrundfahrt: Quelle der Arethusa, Apollotempel, Archäologisches Nationalmuseum, Dom, Santa Lucia, Griechisches Theater, Amphitheater, Antiker Steinbruch, „Ohr des Dionysios“, Latomien, Wallfahrtskirche der „Weinenden Madonna“, Gottesdienstfeier.

6. Tag: Der „Nabel“ Siziliens

Wir erreichen Enna, das aufgrund seiner strategischen Höhenlage seit alters her der „Nabel Siziliens“ genannt wird (Dom, Castello di Lombardia etc.). Schon ob der schönen Ausblicke während der Fahrt lohnt sich ein Besuch von Piazza Armerina. Die Besichtigung der römischen Villa von Casale, dem glänzenden Beispiel eines römisch-en Landsitzes mit den berühmten, mehr als 3000m² großen Fußbodenmosaiken bildet einen Höhepunkt dieses Tages. Weiter zur eindrucksvollen antiken Stadt Agrigent, die zur Zeit der arabischen Herrschaft über Sizilien im 9. und 10. Jhdt. Palermo den Rang der Hauptstadt streitig machte (Tempelbezirk mit Dioskuren- und Concordiatempel).


7. Tag: Venusberg und antike Tempel

Wir fahren in die Hafenstadt Sciacca, dessen Altstadt auf einem Felsplateau oberhalb der Küste thront (Stadtspaziergang: Dom, Casa Steripinto, Kastell des Grafen Luna). Von der Terrasse der Piazza A. Scandaliato kann man einen wunderbareren Blick auf den Hafen und das Mittelmeer genießen. Fahrt zur archäologischen Fundstätte Selinunt, wo wir die Akropolis und eine der bedeutendsten griechischen Tempel auf der Insel sehen werden. Über Trapani, den Ort der Proklamation der Garibaldidiktatur im Jahre 1860, gelangen wir auf den Monte Erice (Eryx, Berg der Venus Erycina) und nach San Vito dello Capo mit dem Heiligtum des San Vito, ein festungsähnlicher Bau mit arabisch-normannischer Architektur aus dem 15. Jahrhundert. Die Reise führt uns schließlich nach Palermo.

8. Tag: Biblisches Bilderbuch und der Abschied vom „Ewigen Frühling“

Fahrt zum Flughafen von Palermo, Flug um mittags nach München; Weiterflug nach Graz (Ankunft nachmittags).

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl über München nach Palermo; Rundreise: Palermo - Monreale - Cefalù - Tindari - Messina - Taormina - Ätna - Noto - Enna - Piazza Armerina - Agrigent - Sciacca - Selinunt - Trapani - Palermo; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl