Nordspanien 7 Tage

Santiago de Compostela zählt neben Jerusalem und Rom zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Christenheit. Ganze Heerscharen von Wallfahrern machten sich im Mittelalter auf den Weg zum Grab des heiligen Jakobus. Wir tun es den einstigen Pilgern gleich und reisen zum damaligen Ende der Welt. Wir folgen ihren Spuren entlang einsamer Landstriche, entlegener Dörfer, herrlicher Klöster, romanischer Kirchen und großartiger Kathedralen.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Lufthansa

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Rundreise

LOGOS Reiseleitung

Termine

05.10.2019 - 11.10.2019

Preis

€ 1.489,- pro Person im Doppelzimmer

LOGOS Hinweis

Die meisten Pilger, die in Satiago ankommen stammen aus Spanien (ca. 75 %), allerdings muß man berücksichtigen, dass ein Großteil dieser nur die letzten 100 km nach Santiago geht. Auf den Strecken davor sind die Spanier nur als kleinere Gruppe vertreten. Neben den Pilgern aus Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Österreich triftt man Pilger aus der ganzen Welt, von den USA bis Korea.

"Den Pilgerstab in der Hand, die Sehnsucht im Gepäck, im Haar den Wind der Begeisterung und tief im Herzen das ewige Ziel - was kann mir schon passieren!"
- Gebet eines Jakobspilgers -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug in die Kulturhauptstadt Europas

Flug von Graz um 06.30 Uhr über München nach Bilbao mit Ankunft um 10.40 Uhr. Bei einer informativen Stadtrundfahrt lernen wir die im Jahre 1300 mit regelmäßigem Grundriss geplante Stadt kennen. Wir sehen die  achteckige Kirche San Nicolas de Bari, die Kathedrale mit dem Renaissanceportikus, die Plaza de Espana, die Pracht­straße Gran Via de López, die Plaza Moyua mit der Universität und besuchen das Guggenheim Museum.

2. Tag: Auf den Spuren der Pilger

Durch das Baskenland in die Hauptstadt Navarras Pamplona, Ausflug nach San Juan de la Pena, wo die Kirche teilweise in den Felsen eindringt und der Kreuzgang vom Felsen überwölbt ist; wir besuchen das Kloster Leyre mit romanischer Krypta und Sangüesa ob seines romanischen Portals und der Paläste. In Pamplona, einer Stadt, die sich auf­grund der Bedürfnisse des Pilgerweges ausdehnte (vier Spitäler, Kathedrale, San Cernin), unternehmen wir einen  Rundgang und genießen einen Kaffee im Irún, wo einst schon Hemingway verkehrte.

3. Tag: Klöster, Kathedralen, Hospitäler

Puente la Reina verdankt seinen Namen der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Brücke, errichtet, um den Durchzug der Pilger zu erleichtern. Sie stellt eines der besten Ingenieurswerke des Mittelalters dar. Es­tella erhielt den Namen in Anspielung an den Stern, der das Grab des Apostels angezeigt hatte. Torres del Rio birgt eine  Grabeskirche mit achteckigem Grundriß. Logrono hat ganz den Charakter der mittelalterlichen Stadt mit durchziehenden Pilgern erhalten. Najera ist seit dem Bau des Klosters Santa Maria und der Pilgerherberge 1030 eine Etappe des Pilgerweges. Santo Domingo de la Calzada beherbergt mit seiner Kathedrale das Grabmal des heiligen Dominikus. Villafranca de Montes, im Mittelalter ob des Hospitals bekannt, besitzt ein Weih-wasserbecken, das aus einer der größten am Jakobsweg gefundenen Muscheln besteht. Fahrt nach Burgos.

4. Tag: Santo Domingo de los Silos

In Burgos wurde die Figur des Santo Cristo, von der man behauptete, das der Bart wuchs und der Körper blutete, verehrt. Die mittelalterliche Stadt stellt durch die Kathedrale mit dem Grab von El Cid und Dona Jimena sowie der Kartause von Miraflores einen Höhepunkt dar. Fahrt entlang des Jakobsweges nach Castrojeriz. Die alte Stadt liegt am Fuß eines durch eine Burg gekrönten Hügels und bewahrt kostbare Kunstschätze. Die Bauten von Fròmista gelten als her­vorragende Beispiele der jakobäischen Romanik. Carrión de los Condes gehört zu den alten Städten des König­reichs Leon und hat es verstanden, seine gewisse epische Atmosphäre zu bewahren. Wir erreichen Leon.

5. Tag: Das Ziel der Pilgerschaft

In Leòn führt der Pilgerweg vorbei an Klöstern und Kirchen zur Kathedrale, dem stilreinsten gotischen Bau auf spanischem Boden. Wunder­schön fällt hier das Licht durch die fein gearbeiteten Glasgemälde in den feierlichen Innenraum. Wir unternehmen einen Stadtspaziergang. Vorbei an Orbigo erreichen wir die Bischofstadt Astorga, welche im Mittelalter 22 Spitäler beheimatete, um alle Pilger betreuen zu können. Fahrt über Ponferrada und Villafranca del Bierzo, wo die letzte Pilgeretappe endet, bevor man Galizien erreicht. Cebreiro bewahrt einen Kelch, „ Heiliger Gral Galiziens" genannt. Sarria - Portomarin - Melide - Santiago de Compostela. Möglichkeit einer kleinen Wanderung bis zu unserem Ziel.

6. Tag: In der Jakobsstadt

Santiago de Compostela ist eine einmalige, liebenswerte, Vitalität ausströmende Stadt, die dem mittelalterlichen Urbanismus alle Ehre macht. Der berühmteste Wallfahrtsort Spaniens gilt neben Jerusalem und Rom als dritte Heilige Stadt der Christenheit (Plaza de la Azabacheria, Erzbischöfliches Palais, Plaza de la Quintana, Kathedrale, Portico de la Gloria...). Ausflug in die historische Provinz Minho mit Besuch der „Wiege der Nation“ Guimaraes (Burg des ersten portugisischen Königs) und Braga, dem „portugiesischen Rom“ (Kathedrale, Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte). Wir gelangen nach Porto, die zweitgrößte durch ihren fast britischen, nüchternen ge­schäftstüchtigen Geist auch untypischste Stadt Portugals. Porto gilt als eine der schönsten Städte der Iberischen Halbinsel, ob seiner zauberhaften Lage an einer Granitfelsenge im schönen Fluss Douro.

7. Tag: Abschied von Porto

Porto: Der Stadtrundgang führt uns von der Kathedrale mit dem berühmten Altar do Sacramento durch enge Gassen der Altstadt hinunter zum Hafenviertel Ribeira. Wir sehen die Grilos-Kirche von Baltasar Alvares, das Ge-burtshaus Heinrichs des Seefahrers, die prunkvolle Börse, den höchsten Kirchturm Portugals und den kreis­runden Kreuzgang von Nossa Senhora do Pilar. Von der Dom Luis Brücke (erbaut von Gustave Eiffel) genießen wir den Blick auf die Stadt. Wir haben hier auch Gelegenheit, die berühmten Produkte wie Portwein und Tripas zu ver-kosten. Transfer zum Flughafen und Rückflug um 16.40 Uhr über Frankfurt nach Graz, Ankunft um 23.00 Uhr.

Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
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Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Bilbao; Rundreise: Bilbao - Pamplona - San Juan de la Pena - Leyre - Sangüesa - Puente de la Reina - Najera - Burgos - Miraflores - Castrojerez - Formista - Leòn - Astorga - Lugo - Cebreio - Santiago - Minho - Porto; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl