Nordkorea

Die malerische Landschaft und die stolze 5000-jährige
kulturelle Geschichte wird Sie sicherlich in ihren Bann ziehen. Inmitten bizarrer Berge, malerischer Täler und rechteckiger Reisfelder liegen verstreut kunstgeschichtlich interessante Königsgräber, Pagoden und Tempel, die mustergültig restauriert worden sind. Es erwarten uns freundliche Menschen, die herzlich bemüht sind, den fremden Gast willkommen zu heißen.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Turkish Airlines ab/bis Salzburg, Graz, Wien

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Inlandsflug

Halbpension in China

Vollpension in Hotels erster Kategorie

Rundreise

Zugfahrt in Vierbettkabinen

Eintritte

LOGOS Reiseleitung

LOGOS Reisetipp

Typische nordkoreanische Beilagen sind Suppe, Ragout und Kimtchi, ein scharf eingelegter Salat aus Kohl, Rüben und Knoblauch. Eine weitere Spezialität des Landes ist „Bulgogi", Europäern als „Koreanischer Feuertopf“ bekannt. Dabei wird ein Stück Rindfleisch in einer würzigen Marinade gegrillt, anschließend mit Gewürzen, Sauce und Krautsalat in einem Salatblatt eingewickelt und so im Ganzen mit den Fingern gegessen.

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"Der Anfang ist die Hälfte des Weges." - "시작이 반이다"
- Koreanisches Sprichwort -

Tagesplanung

1. Tag: Abschied von Europa

Abflug nachmittags vom Flughafen Ihrer Wahl über Istanbul nach Peking.

2. Tag: Ankunft im faszinierenden fernen Osten

Ankunft in Peking am frühen Vormittag, Transfer zum Hotel und Zeit zur Akklimatisation. Am Nachmittag Stadt­be-sichtigung: Der Platz des „Himmlischen Friedens“, im Mittelpunkt der Stadt gelegen, ist mit einer Fläche von 44 ha der größte der Welt. Die „Verbotene Stadt“, der eigentliche Kaiserpalast, erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 110 ha und ist von einem 50 m breiten Wassergraben umschlossen. Erbaut in den Jahren 1406 bis 1420 galt sie den Chinesen lange Zeit als Zentrum der Welt.

3. Tag: In der verbotenen Stadt

Peking: Fortsetzung der Stadtbesichtigung: Die „Verbotene Stadt, der eigentliche Kaiserpalast, erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 110 ha und ist von einem 50 m breiten Wassergraben umschlossen. Erbaut in den Jahren 1406 bis 1420 galt sie den Chinesen lange Zeit als Zentrum der Welt. Am späten Nachmittag Besichtigung des Kohlehügels und des Lamatempels. Abends fahren wir mit dem Zug (1. Klasse Vierbettabteil) Richtung Nordkorea.

4. Tag: Mit dem Zug in die „Stadt des roten Helden“

Die rund 800 Kilometer lange Fahrt von Peking nach Pjöngjang dauert rund 24 Stunden. Neun Stunden für mehr als drei Viertel der Strecke in China, drei Stunden Aufenthalt auf jeder Seite der Grenze und schließlich nochmal neun Stunden für die abschließenden gut 100 Kilometer bis Pjöngjang. Genießen Sie dieses langsame Herantasten an ein vielfach unbekanntes Land. Gegen 17.00 Uhr Ankunft in der Hauptstadt des Landes und Transfer zum Hotel.

5. Tag: In der Hauptstadt

Stadtrundfahrt in Pjönjang mit imponierenden monumentalen Bauwerken und Plätzen: Der zentrale Kim Il Sung Platz sowie die beeindruckende Bronzefigur des Staatsgründers Kim Ill Sung. Jenseits des Taedong-Flusses der Juche-Turm mit interessantem Panoramablick sowie das Denkmal zu Ehren der Parteigründung. Mittagessen bei einer Bootstour auf dem Taedong Fluss. Dann Fahrt mit der Metro bis nach Kaeson und Besichtigung des Triumphbogens. Die U-Bahn gilt neben der in Moskau wohl als die am schönsten gestaltete der Welt. Im Koryo Hospital erfahren wir einiges über traditionelle Heilmethoden. Ebenso steht der Besuch des Schülerpalastes auf dem Programm.

5. Tag: An der Demarkationslinie

Busfahrt auf der imposanten, aber weitgehend autofreien, Autobahn durch agrarisch intensiv genutztes und dicht besiedeltes Gebiet nach Gaesong (200 km), einst Koryo, frühere Hauptstadt des Koryo-Staates (918 - 1392), des ersten einheitlichen Staates auf der koreanischen Halbinsel, liegt unweit von Panmunjom an der militärischen Demarkationslinie, die Nord- und Südkorea voneinander trennt. Kaesong ist weltweit auch als das Herkunftsgebiet des berühmten Koryo-Ginseng bekannt. Die wichtigsten touristischen Hauptattraktionen ist das Koryo-Museum, in dem viele wertvolle historische Altertümer zu bewundern sind, die Grabanlage des Königs Kongmin aus der Koryo-Dynastie, der 37 Meter hohe Pakjon-Wasserfall (einer der 3 größten Wasserfälle Koreas) und der buddhistische Kwanum-Tempel. Nach einem gemütlichen Mittagessen erfolgt am Nachmittag der Ausflug zum 12 km entfernten Panmunjeom an die Demarkationslinie. Wir blicken von einer Aussichtsterrasse hinüber nach Südkorea, evtl. Besuch der Verhandlungsbaracke. Die Grenze selber ist durch einen schmalen Betonbalken in der Mitte der Barracken markiert, aber es gibt sonst keinerlei Stacheldraht oder vergleichbares. Es macht den Eindruck als könne man "mal kurz" rüberhüpfen und wieder zurück, zumal man bis auf einige Meter an diesen Betonbalken heran darf. Soldaten der Volksarmee stehen dort den Soldaten aus Südkorea gegenüber. Der Abstand beträgt vielleicht 3 Meter, der eine könnte dem anderen eine Zigarette anzünden indem er den Arm herüber hält. Praktisch ist dieser Betonbalken seit über 50 Jahren nicht überschritten worden. Rückfahrt nach Pjönjang.

7. Tag: Unterwegs im Myohyang-Gebirge

Heute fahren Sie ins Myohyang-Gebirge im Nordwesten von Korea, etwa 160 km von Pyongyang entfernt. Die größte Erhebung ist der Biro-Gipfel mit einer Höhe von 1.909 m Metern. Das Gebirge weist etwa 700 verschiedene Pflanzenarten auf. Ebenso reich ist die Tierwelt mit 33 Säugetier-, 115 Vogel- und mehr als 20 Fischarten. Seinen Namen erhielt das Gebirge vom angenehmen Duft (hyang), der von diesen Wäldern ausgeht, und der mysteriösen, seltsamen Gestalt (myo) der Berge.  Wir besichtigen den Pohyun-Tempel, erbaut im 11. Jahrhundert und andere historische Bauten, steinerne Türme sowie Altertümer, die von hochentwickelter Typographie zeugen, unternehmen eine kleine Wanderung und übernachten im Myohyang-Gebirge.

8. Tag: "Zeichen" der Völkerfreundschaft

In dieser Region liegt auch das Museum der Völkerfreundschaft, wo auf einer gesamten Fläche von 46.000 m² Zehntausende Geschenke ausgestellt sind, die Präsident Kim Il Sung und General Kim Jong Il von Staatsoberhäuptern und prominenten Persönlichkeiten des politischen und gesellschaftlichen Lebens aus mehr als 150 Ländern erhalten haben. Die meisten Geschenke kommen aus den früheren kommunistischen oder autoritären Staaten. Dazu gehören ein Bahnwaggon als Geschenk von Stalin - „einem großen Freund des koreanischen Volkes“ - und Mao. Zu sehen sind auch wertvolle Schachbrette und andere Dekorationssachen von Muammar al-Gaddafi. Der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu war besonders großzügig und schenkte Kim Il-sung einen ausgestopften Bärenkopf. Nach einem gemütlichen Barbecue-Mittagessen am Fluss treten wir die Rückfahrt in die Hauptstadt des Landes an.

9. Tag: In der Heimat Kum Il Sungs

Am Vormittag Ausflug nach Mangyongdae ins Geburtshaus von Kim II Sung. Bekannt wurde Mangyŏngdae als Geburtsort von Kim Il Sung, der hier auch seine Kindheit verbrachte. Im heutigen Nordkorea gilt der Ort deshalb als Wallfahrtsort und ist auf der Vorderseite des 1000 Won-Scheines abgebildet. Unweit davon liegt das 1970 zum 58. Geburtstag Kim Il-sungs eröffnete Mangyongdae Revolutionsmuseum in dem einige Hinterlassenschaften des Diktators aus der Zeit vor dem kommunistischen Umsturz ausgestellt sind. Auf dem höchsten Punkt des Mangyŏng-Hügel steht ein Pavillon, der als Aussichtspunkt auf die Skyline von Pjöngjang dient. Des Weiteren zu besichtigen ist das Grab von Kim Po Hyon, dem Großvater Kim Il-Sungs und Ri Po Ik, der Großmutter. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug nach Peking. Der Flug mit Koryo Air ist ein echtes Erlebnis. An Board erhält jeder Gast eine "Pyongyang Times". Etwas ganz Besonderes, denn die Wochenzeitung ist außerhalb des Landes quasi nicht zu bekommen. Das eigentlich Besondere ist aber die Bitte, die Zeitung nicht zu knicken oder zu zerknüllen, um ein eventuell enthaltenes Bild der beiden Führer Kim Jong-il oder Kim Il-Sung nicht zu entehren. Transfer zum Hotel.

10. Tag: Rückkehr nach Europa

Transfer zum Flughafen und Abflug über Istanbul zum Flughafen Ihrer Wahl. Es besteht auch die Möglichkeit das Programm noch um einen oder mehrere Tage in Peking zu verlängern.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Peking; Rundreise: Peking - Zugfahrt - Dandong - Pjöngyang - Kaeson - Demarkationslinie - Panmunjom - Pjönyang - Myohyang-Berge - Pohyon-Tempel - Mangyondae - Pjönjang - Peking; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl