Montenegro - Mazedonien mit Albanien

„Shqiperi“, zu Deutsch „Land des Adlers“ - so wird Albanien genannt. Auf dessen Schwingen strebt die Nation europawärts. Auf dem Balkan treffen aber auch Ost und West, Katholizismus, Orthodoxie und Islam aufeinander. Alte Kulturländer sind im Aufbruch und Kontraste zwischen Nationalismus, EU-Beitritt, Smartphones und Eselskarren erwarten uns.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Montenegro Airlines

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in 4****Hotels

Rundreise

Eintritte

Folkloreabend

Schinken- und Weinverkostung

ein Mittagessen

Schifffahrten

LOGOS Reiseleitung

LOGOS - Tipp

Montenegro hat auf kleinstem Raum sehr viel zu bieten: richtig hohe Berge, tiefe Schluchten und Bergseen. Dann das buchstäblich tiefblaue Meer, Sandstrände in versteckten Buchten, ein Hauch von Venedig in den Altstädten von Kotor oder Budva - es ist ein Märchenland.

"Nichts ist, wie es früher war, außer Schlaf und Hunger."
- Sprichwort aus Mazedonien -

Tagesplanung

1. Tag: In die Hauptstadt Montenegros

Abflug von Wien vormittags nach Podgorica mit Ankunft am Nachmittag. Die Fahrt führt uns über Podgorica zum Morača - Canyon. Die Morača entspringt am Nordhang des 2226 m hohen Berges Kapa Moračka bei Ljevišta und fließt dann 99,5 km nach Süden, durchquert die Hauptstadt Podgorica und mündet schließlich in den Skutarisee, weiter nach Kolasin, das eines der bedeutendsten Skisportorte in Montenegro ist.

2. Tag: An der Wiege des Serbentums

Wir verlassen Montenegro und erreichen das Kosovo, eine Teilregion der Republik Serbien. Wir sehen das Patriarchatskloster in Pecs. Mit seinen Kunstschätzen, Gräbern und Schreinen gilt das Patriarchenkloster als Schatzkammer serbischer Geschichte und heiligster Ort der serbisch-orthodoxen Kirche (UNESCO-Weltkulturerbe). Anschließend Stadtrundfahrt in Prishtina, der Hauptstadt des Kosovo (Großer Hammam, Mutter-Teresa-Kathedrale, Llap-Moschee, Große Moschee, Jashar-Pascha-Moschee, Carshi-Moschee, Uhrturm). Das Abendessen wird in einem landestypischen Restaurant in Skopje mit Folklorebegleitung eingenommen.

3. Tag: Im Herzen Mazedoniens

Es steht die Besichtigung Skopjes, der mazedonischen Hauptstadt am Programm. Wir sehen unter anderem die Altstadt mit der Festung Kale, der Kirche Sv. Spas und den großen Bazar, wie auch die Neustadt mit dem Alexander-Brunnen und dem Mutter-Theresa-Haus. Fahrt über Tetovo in den Nationalpark Mavrovo. Einzigartige Natur und die höchsten Berge Mazedoniens erwarten uns. Wir besuchen das Kloster Sv. Jovan Bigorski,  das wohl schönste in Mazedonien wenn nicht vom ganzen Balkan, bevor wir abends Ohrid erreichen.

4. Tag: Türkisgrüner Glanz über allem

Blau, lila und türkisgrün schimmert der Ohrid-See. Ob die Farben die byzantinischen Maler inspirierten, die die Kirchen von Ohrid (UNESCO-Kulturerbe) mit Fresken schmückten? Wir fahren in das Zentrum der UNESCO-Stadt und gewinnen unsere ersten Eindrücke bei einer Bootsfahrt entlang der Promenade zur Kirche Kaneo, dem wohl bekanntesten Fotostopp Mazedoniens. Von hier aus erkunden wir die Stadt zu Fuß und werden einige der insgesamt 365 Kirchen kennenlernen, wie auch die Festung des Königs Samuel. Sie haben auch Zeit zur freien Verfügung und  zum Bummeln, danach sehen wir das romantisch am Ohrid-See gelegene Kloster Sveti Naum.

5. Tag: Stadt der 1000 Fenster

Fahrt von Ohrid zur albanischen Grenze. Wir kommen zur UNESCO-Stadt Berat, auch Stadt der 1000 Fenster genannt. Mit unserem Guide erkunden wir die architektonischen Highlights. Wir bewundern zum einen die Altstadt mit ihren vielen Fensterfronten und den engen, schattenspendenden Gassen, zum andern gibt es Überreste einer Festung, hoch oben auf einem Hügel über der Stadt. Danach Fahrt zur Hafenstadt Durres und  Besichtigung der Stadt mit den antiken römischen Wurzeln. Der Untergrund von Durres ist Kulturdenkmal.

6. Tag: Unterwegs mit Fürst Skanderbeg

Fahrt zur albanischen Hauptstadt Tirana. Bei der Stadtrundfahrt in der 1920 zur Hauptstadt des Landes erklärten Stadt, begegnet uns die Geschichte des Landes und der wohl wichtigste Mann "Fürst Skanderbeg". Danach geht es in Richtung Norden mit kurzem Stopp in Kruja, der Geburtsstadt von Skanderbeg. Wir erreichen Shkoder, die größte Stadt in Nordalbanien. Danach passieren wir die Grenze zu Montenegro und fahren zum größten Balkansee, dem Skutarisee. Wir unternehmen eine Schifffahrt und sehen unter anderem das „Alkatraz“ von Montenegro, eine aufgelassene Gefängnisinsel. Fahrt nach Budva-Becici.

7. Tag: Ein Tag in Montenegro

Wir verlassen die Adriaküste, um auf einer der spektakulärsten Straßen des Landes den Blick auf die Bergwelt Montenegros schweifen zu lassen. Fahrt in die Hauptstadt Cetinje. Alte Botschaftsgebäude erzählen noch die Geschichte der Metropole eines Staates, der einst als ärmstes Königreich Europas galt. Besuch des berühmten Klosters. In der Klosterkirche sind die Sarkophage von Danilo Petrovic und Mirko Petrovic, die Hand Johannes des Täufers sowie ein Splitter des wahren Christuskreuzes verwahrt. Im Nationalmuseum bewundern wir eine der ältesten Ikonen Montenegros. Fahrt in das Dorf Njegusi. Hier erwartet uns ein landestypisches Mittagessen mit dem berühmten Rohschinken der Region. Wir können den Frauen beim Brotbacken und Zubereiten der Speisen über die Schulter blicken. Nach der Talfahrt erreichen wir die Stadt Kotor. Wir sehen die Kathedrale Sv. Trifun. Schifffahrt in der Bucht zur Klosterinsel Maria am Felsen und Fahrt nach Perast und Budva.

8. Tag: Heim zu

Transfer zum Flughafen Podgorica und Abflug nachmittags nach Wien mit Ankunft dort am späteren Nachmittag.

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Route

Abflug von Wien nach Podgorica; Rundreise: Mraca Canyon - Kolasin - Pecs - Pristina - Skopje - Tetovo - Kloster Jovan Bigorski - Ohrid - Kloster Sveti Naum - Berat - Durres - Kruja - Tirana - Shkoder - Skutarisee - Budva - Cetinje - Njegusi - Kotor - Maria am Felsen - Perast - Budva - Podgorica; Rückflug nach Wien